Nicht mehr einzuholen!

Es begann, wie so manche Bandgeschichte, mit der Liebe zur Musik und der Hoffnung irgendwann vielleicht doch einmal ein Instrument zu beherrschen. Der Blues war’s, der Totti (Torsten Rahn) und hektor (Michael Schulz) in den letzten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts auf die Bühne trieb. Seither vermochte nichts dieser Welt diese beiden vom Leben sehr verschieden geprägten Geschöpfe auseinanderzutreiben. Während Totti (bereits mit 13 Jahren) in schier voller Reife alles Schöne mit der Gitarre zu bezirzten wusste, musste hektor mit jedem neuen Akkord auf der Klampfe ganze 14,50 Mark seines schmalen Wehrsoldes für den Flüssigkeitsbedarf seines Lehrers aufbringen. “House of the Rising Sun” brannte sich erbarmungslos in die Gehörgänge seiner Stubengenossen. Totti behängte derweil alle Enden seines Körpers mit den unterschiedlichsten Klanggeräten und formte so, schonungslos und bekanntlich ohne Hast, seine multiinstrumentale Begabung. Fortan boten sich jedem nur wenige Möglichkeiten, Erlerntes zu festigen oder gar geldwerte Mittel für den Ersatz etwaigen Verschleißes zu erspielen. Nächtliche Ständchen am Lagerfeuer in heimischer Geselligkeit galten als Genugtuung für die schmerzliche Erfahrung, nicht unter den (Musik-) Liebenden Woodstocks umhergeirrt zu sein. Die 18 Dollar für jeden von uns waren damals wirklich nicht aufzutreiben.

Nach manch harter Probe suchen wir sehnlichst den angenehmen Ausgleich.

Bei Pico und Matki wissen wir uns dann in guten Händen. Egal wie spät wir bei Ihnen aufschlagen, die ganze Belegschaft ist immer gut gelaunt. Jedenfalls ist keinem etwas anderes anzumerken.

Und nur gut, dass es sich noch nicht herumgesprochen hat, dass es hier das beste Rumpsteak weit und breit gibt.

Mal sehen, welchen Fortgang diese Geschichte nimmt.